Der Ofen: Nur heisse Luft?
Montag, 18. Mai 2009
Laut Definition ist ein Ofen eine Vorrichtung, mit der auf kontrollierte Art und Weise Wärme erzeugt werden kann. Diese Erzeugung der Wärme erfolgt meist durch Verbrennung von Materialien, wie zum Beispiel Holz oder fossilen Brennstoffen, wie Öl, Gas oder Kohle.
Dabei gibt es Öfen in verschiedenen Bauformen und für die unterschiedlichsten Verwendungszwecke. Angefangen von einfachen Feuerstellen zum Kochen, Backen und heizen über elegante Kaminöfen, bis zu industriellen Hochöfen, gibt es zahlreiche Bauformen, je nach dem, was mit dem betreffenden Ofen bezweckt werden soll.
Im Wohnbereich dienen Zimmeröfen als Wärmequelle in Räumen, wobei je nach Zeitalter, Wohnstil und Wohngegend zwischen Kachelöfen, Kaminöfen und Holzöfen unterschieden wird. Gerade der Kaminofen und der Kachelofen erfreut sich heute bei zahlreichen Eigenheimbesitzern einer wieder zunehmend großen Beliebtheit, spenden sie doch eine sehr angenehme Wärme.
Ein Kachelofen ist dabei ein Zimmerofen, der ganz allgemein aus sog. Schamottesteinen gesetzt ist und mit Kacheln verkleidet wurde. Beheizt wird der Kachelofen normalerweise mit Briketts und Holz. Ein Kamin dagegen ist zwar ebenfalls eine Vorrichtung zum Heizen, dient aber auch gleichzeitig der dezenten Beleuchtung eines Raumes. Hierbei kann dann noch zwischen einem offenem Kamin und einem geschlossenen Kamin unterschieden werden.
In letzter Zeit finden sich im Angebot der Hersteller aber auch elektrische Kamine und sogar sog. Taschenkamine, die nach Lust und Laune immer wieder anderweitig platziert werden können, da sie keinen Schornsteinanschluss benötigen.
Thema: Wohnen

