Ausbauhaus: Haus bauen und sparen
Montag, 18. Mai 2009
Beim Bau eines Hauses kann man oftmals viel Geld sparen, wenn man selbst mit anpackt. Für alle Bauherren, die sparen möchten und sich zu gleich auch handwerklich selbst entdecken wollen, gibt es das Ausbauhaus. Ein Ausbauhaus wird auch als Mitbauhaus bezeichnet, da der Bauherr hier aktiv am Innenausbau beteiligt ist.
In erster Linie sind Ausbauhäuser Fertighäuser. Die Häuser sind aber auch als Bausatzhäuser erhältlich. Ein ganz besonderer Vorteil dieser Bauart ist, dass man durch Eigenleistung einen großen Anteil des Eigenkapitals einsparen kann. Weiterer Vorteil ist, dass man wirklich an jedem Bauabschnitt des Hauses selbst beteiligt ist. Ein Bauherr, der sich für ein Ausbauhaus entscheidet, wird auch nach vielen Jahren noch genau wissen, wo im Haus Kabel verlaufen, oder aber welche Bauart sich hinter den Tapeten verbirgt.
Ausbauhäuser sind besonders bei jungen Leuten und bei handwerklich begabten Menschen beliebt. Wer sich um den Innenausbau selbst kümmert, kann sich nicht nur viele ungeahnte Fähigkeiten aneignen, sondern auch seine Kreativität ausleben. Oftmals bieten die Hersteller von Ausbauhäusern sogenannte Ausbaupakete für den Innenausbau an. Vorteil für den Bauherren ist, dass er sich beim Einkauf von Tapeten und Fliesen nicht mengenmäßig völlig verschätzen kann. Die gelieferten Komponenten sind auf das Ausbauhaus abgestimmt.
Zum besseren Verständnis und um aufkommende Fragen schnell beantworten zu können, wird zusammen mit dem Ausbaupaket auch ein Handbuch mitgeliefert. Ein solches Ausbaupaket ist aber keine Pflicht. Bauherren von Ausbauhäusern können ihr Material natürlich auch vollständig selbst zusammenstellen und eigenständig besorgen. Wichtig ist hier natürlich auch eine gute Kalkulation, damit die gewünschte Ersparnis auch beibehalten werden kann.
Thema: Hausbau

